Alle Jahre wieder findet in Salzburg das „Gaisbergrennen für historische Automobile“ statt – mit Raritäten auf vier Rädern, die das Flair der historischen Bergrennen auch heute noch spürbar machen.
Von 1929 bis 1969 war das Gaisbergrennen eines der größten Bergrennen im deutschsprachigen Raum. Seit 1932 war es ein fester Bestandteil der Europäischen Bergmeisterschaft. Rennlegenden wie Hans von Stuck auf Mercedes, Rudolf Caracciola auf Alfa Romeo der Scuderia Ferrari oder der Lokalmatador Bergrat Karl Imhof mit einem Austro Daimler fuhren um den stark umkämpften Gesamtsieg. Besonders in den 1950er und 1960er Jahren zog der Rausch der Geschwindigkeit viele Zuschauer wieder in seinen Bann. Werksteams wie Porsche, Borgward, BMW oder Abarth entsandten ihre talentiertesten Fahrer, wie Graf Berghe von Trips, Hans Herrmann, Gerhard Mitter, Arturo Merzario oder Dieter Quester, um am Gaisberg zu siegen.
Seit 2003 wird das Gaisbergrennen als Gleichmäßigkeitsveranstaltung, bestehend aus dem Salzburger Stadt Grand Prix, den legendären Wertungsläufen auf den Gaisberg, der Gaisberg-Wertungsfahrt sowie einem Wertungslauf auf dem Salzburgring, ausgetragen. Als Publikumsmagnet zieht besonders der Salzburger Stadt Grand Prix mit dem Fahrerlager am Residenzplatz Jahr für Jahr tausende Zuschauerinnen und Zuschauer in seinen Bann, wenn historische Renn- und Straßenfahrzeuge über eine abgesperrte Strecke durch die Salzburger Altstadt fahren.
ORGANISATION
SRC Salzburg Rallye Club OG
A-5020 Salzburg, Friedensstraße 11
+43/662/216002